Behinderung und Sexualität

Sexuelle und reproduktive Rechte gelten selbstverständlich auch für Menschen mit Behinderung, wobei diese Selbstverständlichkeit immer noch nicht umgesetzt und zugestanden wird. Dadurch ergeben sich besondere Bedarfslagen für Menschen mit Behinderung, besonders wenn Abhängigkeiten durch das Wohnen, Leben und Arbeiten in Einrichtungen bestehen. Sexualität wird im institutionellen Alltag meist immer noch tabuisiert und negativ bewertet. Dies hat zur Folge das Bedürfnisse nicht Ernst genommen und abgesprochen werden. Eingeschränkte Intim- und Privatsphäre einerseits und die unvoreingenommene Akzeptanz und Anerkennung sexueller Lebens- und Liebesweisen andererseits sind die Eckpfeiler eines ganzen Spannungsfeldes das sich bei dem Thema Sexualität und Behinderung zeigt.

Sexualberatung für Klient*innen

  • Sexuelle-geschlechtliche Identität und eigene Wünsche und Bedürfnisse
  • Partnerschaftsberatung
  • Paarberatung
  • Schwangerschaftsberatung

Weiterbildungen für Mitarbeiter*innen von Einrichtungen des Lebens, Wohnens und Arbeitens

  • Rechtliche Rahmenbedingungen zur sexuellen Selbstbestimmung
  • Institutionelle Bedingungen und Einschränkungen in Bezug auf die sexuelle Selbstbestimmung
  • Respektvolle und intimitätsschützende Begleitung
  • Kinderwunsch, Schwangerschaft und Elternschaft
  • Geschlechtlich-sexuelle Vielfalt
  • Aktive und passive Sexualassistenz

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